Wenn die Tage kürzer werden, werden meine Arme immer länger und zwar in Richtung meines Strick- und Häkelutensiliates.
Schon lange habe ich von einer "Stricktonne" geträumt aber im ganzen Internet keine gute Anleitung gefunden. Dann mach ich sie eben selbst.
Grundlage war dieses Tutorial von einem runden Utensilo. Nur damit man das Wendeprinzip der Tonne versteht. Mit Taschenrechner, Zirkel und Co waren dann auch schnell alle Maße berechnet (wann hab ich denn das letzte mal mit Pi gerechnet???)
Und dann kam die Idee aller Ideen. Seit EWIGKEITEN habe ich hier ein handgequiltetes Stück Stoff liegen, einst sollte daraus ein Wandquilt werden, der aber wegen Ermangelung an Zeit nie fertig wurde. Das konnte ich jedoch jetzt gut für meine Tonne gebrauchen. Allein an diesem Stück Stoff ( ca. 45x35cm) habe ich bestimmt 4 Wochen fast jeden Abend gezeichnet, ausgeschnitten, gebügelt und handgequiltet mit einem Quiltrahmen.
Nachdem alle vorhandenen Stricknadeln, Nadelspiele, Rundstricknadeln, Häkelnadeln und weitere Utensilien gezählt waren (sortieren macht ab und an WIRKLICH Sinn) konnte ich die Anzahl der Einschubfächer festlegen. Ebenso die unterschiedliche Länge und Breite. Zudem wollte ich Platz für Zettel haben (Anleitungen usw.)
Damit das ganze auch zum Transport geeignet ist (ja, viele Abende finden noch VOR den Kinderzimmertüren statt ;-)) brauchte ich noch Tragegriffe. Die habe ich mit Ösen und dicker Kordel eingezogen.
Ich muss wirklich sagen, neben meiner "heiligen" Tildapatchworkdecke bisher mein ALLERLIEBSTES Teil !!!
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Montag, 28. Dezember 2015
Mittwoch, 18. September 2013
Angstschweiß im Nähmaschinengeschäft
Ein weiterhin wichtiger Bericht sollte hier nicht fehlen.
Anfang des Jahres, nach einer weiteren Patchworkdecke, merkte ich zunehmend, dass ich mit meiner heißgeliebten Maschine an unser beider Grenzen stoßte.
Besonders im Bereich des quiltens und des patchworkens wollte ich mich mit einer neuen Maschine technisch verbessern.
Meine Vorstellung war, meine erst 1 1/2 Jahre alte Singer zu verkaufen und ein paar Euronen drauf zu legen um mir so noch ein paar extra Wünsche zu erfüllen.
Montae habe ich recherschiert, verglichen, Meinungen eingeholt und letzlich....das war der Anfang allen Übels...im Fachgeschäft probegenäht.
Hinsichtlich der Marke war mir klar, dass es entweder Janome, Elna, Bernina oder Brother werden sollte.
Bis auf Bernina führte mein Händler des Vertrauens alle Marken und strategisch setzte er mich nach ausgiebigem Besprechen meiner Wünsche an DIE MASCHINE DER MASCHINEN.
Mir war klar, dass es die auf keinen Fall werden könnte, da man alleine optisch wie auch haptisch schnell feststellte, dass man es hier mit einer hochpreisigen Maschinen zu tun hat. Allein der Durchlass erschien mir wie der Kölner Rhein Brücke! Wooow!
Aber träumen durfte man ja noch. Ich nähte sie Probe, ebenfalls kleinere Modelle, eine Brother innovis und der Händler versicherte mir Janome sei praktisch Elna. (Das hatten auch schon meine Internetrecherschen ergeben)
Natürlich fuhren wir ohne Maschine zurück aber was anderes nahm ich mit...nämlich das uuunbändige Verlangen nach DIESER EINEN MASCHINE.
Sie wasr ein Traum! In jeder verflixten Hinsicht. Nunja, nach weiteren Monaten des Überlegens verstrich die Zeit und meine "alte" Singer hatte ich bereits verkauft und die neue Besitzerin wartete sehnsüchtig auf ihr neues Maschinchen.
Laaange Rede kurzer Sinn.
Ich habs getan.
Mit kalkulieren, alle Weihnachtsgeldgeschenke der nächsten 5 Jahre zusammengerechnet und von meinem lieben Mann "vorgestreckt" fuhren wir vor 3 Wochen zum Händler und ich konnte sie in Empfang nehmen. Leute, so aufgeregt war ich schon ewig nicht mehr. Mein Bauch schmerzte, meine Hände waren schwitzig...gut das Luise schon geboren war!
Nun lernen wir uns seither kennen und .....lieben! Definitiv! Es ist ein Traum!
Ob ich mir ein Bild von ihr in den Geldsack tue? *lach* Vielleicht das?
Ich denke ich werde mal ausführlicher berichten, wenn ich meine "Neue" etwas besser kenne und wir die Hemmungen voreinander abgebaut haben :)
Ein verrate ich schon mal; das Taufkleid meiner kleinen Lady hat sie bereits vorbildlich gemeistert. Beweis folgt.
Guts Nächtle
Anfang des Jahres, nach einer weiteren Patchworkdecke, merkte ich zunehmend, dass ich mit meiner heißgeliebten Maschine an unser beider Grenzen stoßte.
Besonders im Bereich des quiltens und des patchworkens wollte ich mich mit einer neuen Maschine technisch verbessern.
Meine Vorstellung war, meine erst 1 1/2 Jahre alte Singer zu verkaufen und ein paar Euronen drauf zu legen um mir so noch ein paar extra Wünsche zu erfüllen.
Montae habe ich recherschiert, verglichen, Meinungen eingeholt und letzlich....das war der Anfang allen Übels...im Fachgeschäft probegenäht.
Hinsichtlich der Marke war mir klar, dass es entweder Janome, Elna, Bernina oder Brother werden sollte.
Bis auf Bernina führte mein Händler des Vertrauens alle Marken und strategisch setzte er mich nach ausgiebigem Besprechen meiner Wünsche an DIE MASCHINE DER MASCHINEN.
Mir war klar, dass es die auf keinen Fall werden könnte, da man alleine optisch wie auch haptisch schnell feststellte, dass man es hier mit einer hochpreisigen Maschinen zu tun hat. Allein der Durchlass erschien mir wie der Kölner Rhein Brücke! Wooow!
Aber träumen durfte man ja noch. Ich nähte sie Probe, ebenfalls kleinere Modelle, eine Brother innovis und der Händler versicherte mir Janome sei praktisch Elna. (Das hatten auch schon meine Internetrecherschen ergeben)
Natürlich fuhren wir ohne Maschine zurück aber was anderes nahm ich mit...nämlich das uuunbändige Verlangen nach DIESER EINEN MASCHINE.
Sie wasr ein Traum! In jeder verflixten Hinsicht. Nunja, nach weiteren Monaten des Überlegens verstrich die Zeit und meine "alte" Singer hatte ich bereits verkauft und die neue Besitzerin wartete sehnsüchtig auf ihr neues Maschinchen.
Laaange Rede kurzer Sinn.
Ich habs getan.
Mit kalkulieren, alle Weihnachtsgeldgeschenke der nächsten 5 Jahre zusammengerechnet und von meinem lieben Mann "vorgestreckt" fuhren wir vor 3 Wochen zum Händler und ich konnte sie in Empfang nehmen. Leute, so aufgeregt war ich schon ewig nicht mehr. Mein Bauch schmerzte, meine Hände waren schwitzig...gut das Luise schon geboren war!
Nun lernen wir uns seither kennen und .....lieben! Definitiv! Es ist ein Traum!
Ob ich mir ein Bild von ihr in den Geldsack tue? *lach* Vielleicht das?
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| Das ist das gute Stück. |
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| Durchlass von unglaublichen 39cm |
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| Dieser kleiner Knopf mit der Schere! Herrlich und echt sinnvoll! |
Ich denke ich werde mal ausführlicher berichten, wenn ich meine "Neue" etwas besser kenne und wir die Hemmungen voreinander abgebaut haben :)
Ein verrate ich schon mal; das Taufkleid meiner kleinen Lady hat sie bereits vorbildlich gemeistert. Beweis folgt.
Guts Nächtle
Mittwoch, 27. März 2013
Patches für einen kleinen Mann...
Gewünscht wurde wurde eine Decke im Krabbeldeckenformat für einen neuen, kleinen, bezaubernden Erdenbürger!
Noch kurz vor dem Osterhasen konnte ich heute ausliefern (hat auch lang genug gedauert...*grummel*)
Mini und der Mama gefiel es denk ich ganz gut :)
Auch hier das Vlies wieder aus 100% Baumwolle, das Top ebenfalls aus Baumwollpatches, die Rückseite aus Kuschelfleece. Die Größe der Patches liegt diesmal bei 7x7cm. Kleiner Mensch - kleine Patches :)
In der Mitte die Appli ist (soweit ich mich noch richtig erinnere) von hier.
Und hier auch zum ersten Mal feierlich meine neuen Labels verwendet! :)
Noch kurz vor dem Osterhasen konnte ich heute ausliefern (hat auch lang genug gedauert...*grummel*)
Mini und der Mama gefiel es denk ich ganz gut :)
Auch hier das Vlies wieder aus 100% Baumwolle, das Top ebenfalls aus Baumwollpatches, die Rückseite aus Kuschelfleece. Die Größe der Patches liegt diesmal bei 7x7cm. Kleiner Mensch - kleine Patches :)
In der Mitte die Appli ist (soweit ich mich noch richtig erinnere) von hier.
Und hier auch zum ersten Mal feierlich meine neuen Labels verwendet! :)
Nur für mich!
Das war mein Projekt Ende Januar diesen Jahres (hey, wir befinden uns chronologisch schon in diesem Jahr...ihr habt die Aufholjagt fast geschafft *lach*)
Ich wollte gerne einfach mal was NUR FÜR MICH machen. Ich glaub bis auf eine Kalenderhülle war da noch nie etwas. Nunja, das Projekt sollte "Tilda- Patchworkdecke XL" heißen. Sie sollte schön groß zum einmummeln sein, also auch praktikabel, nicht nur zum schön aussehen.
Grob habe ich mich an einer Bettdeckengröße orientiert, also 135x200cm. Und es sollte UNBEDINGT Tilda Stoff sein.
Also, Stoffauswahl: (Hat mich das ausrechnen der Menge Nerven gekostet *hilfe*)
Das sind sie! *hach* Ich find sie immer noch schön!
Jetzt ging es um die Größe der einzelnen Patches. Da ich tagszuvor mir mein erstes Patchworklineal zugelegt hatte, und dieses 15x15cm misst, beschloss ich der Einfachheit halber, die Patches so groß auszuschneiden. Also würde am Ende ein Patch ca. 13,5x13,5cm groß sein. Ich bin froh das ich es so gemacht habe, so war das schneiden der über 120 Patches!!! nicht sooo aufwendig.
Ich hab mich für ein unregelmäßiges Muster entschieden. Also immer wieder gucken, Patches tauschen...Gesamtbild betrachten.... *auuuuaaa mein Rücken*
Und dann NÄHEN, NÄHEN UND NOCH MAL NÄHEN bis die Nadel glüht. Haltet mich für bescheuert, aber es macht süchtig. Um 18.30Uhr haben wir den kleinen Lümmel ins Bett gebracht und dann habe ich den ersten Schnitt gemacht. Dann alles zugeschnitten, das Muster bestimmt, nummeriert, alle Patches mit Zickzack versäubert und schließlich zusammengenäht. Dieses wunderbare 4 teilige Tutorial hat mir dabei geholfen. Dankeee! :)
Ach bei bescheuert waren wir :) Wie gesagt, erster Schnitt 18.30 Uhr, letzte Naht des Tops um 3.15 Uhr.
Und wisst ihr was bei solchen Nähmarathons passiert?
Das:
So, nach weiteren Tagen besorgte ich dann ein Vlies aus 100% Baumwolle und noch einen Stoff für die hintere Seite. Dieser ist ebenfalls ein Baumwollstoff in Creme, welcher eine total schöne Leinenoptik hat. Danke an Milla Mea in Daaden, einen ersten Link dazu findet ihr hier.
Das ist das fertige gute Stück. Auch ich bin mega verlieeebt :)
Ich wollte gerne einfach mal was NUR FÜR MICH machen. Ich glaub bis auf eine Kalenderhülle war da noch nie etwas. Nunja, das Projekt sollte "Tilda- Patchworkdecke XL" heißen. Sie sollte schön groß zum einmummeln sein, also auch praktikabel, nicht nur zum schön aussehen.
Grob habe ich mich an einer Bettdeckengröße orientiert, also 135x200cm. Und es sollte UNBEDINGT Tilda Stoff sein.
Also, Stoffauswahl: (Hat mich das ausrechnen der Menge Nerven gekostet *hilfe*)
Das sind sie! *hach* Ich find sie immer noch schön!
Jetzt ging es um die Größe der einzelnen Patches. Da ich tagszuvor mir mein erstes Patchworklineal zugelegt hatte, und dieses 15x15cm misst, beschloss ich der Einfachheit halber, die Patches so groß auszuschneiden. Also würde am Ende ein Patch ca. 13,5x13,5cm groß sein. Ich bin froh das ich es so gemacht habe, so war das schneiden der über 120 Patches!!! nicht sooo aufwendig.
Ich hab mich für ein unregelmäßiges Muster entschieden. Also immer wieder gucken, Patches tauschen...Gesamtbild betrachten.... *auuuuaaa mein Rücken*
Und dann NÄHEN, NÄHEN UND NOCH MAL NÄHEN bis die Nadel glüht. Haltet mich für bescheuert, aber es macht süchtig. Um 18.30Uhr haben wir den kleinen Lümmel ins Bett gebracht und dann habe ich den ersten Schnitt gemacht. Dann alles zugeschnitten, das Muster bestimmt, nummeriert, alle Patches mit Zickzack versäubert und schließlich zusammengenäht. Dieses wunderbare 4 teilige Tutorial hat mir dabei geholfen. Dankeee! :)
Ach bei bescheuert waren wir :) Wie gesagt, erster Schnitt 18.30 Uhr, letzte Naht des Tops um 3.15 Uhr.
Und wisst ihr was bei solchen Nähmarathons passiert?
Das:
![]() | ||
| Danke Schatz, für dieses Leckere- Nadelkissen- Brot :)))) |
So, nach weiteren Tagen besorgte ich dann ein Vlies aus 100% Baumwolle und noch einen Stoff für die hintere Seite. Dieser ist ebenfalls ein Baumwollstoff in Creme, welcher eine total schöne Leinenoptik hat. Danke an Milla Mea in Daaden, einen ersten Link dazu findet ihr hier.
Das ist das fertige gute Stück. Auch ich bin mega verlieeebt :)
Es wird bunt!
Jetzt kommt erst mal ein mega Schwung an Bildern. Viele andere Blogger haben dies schön verteilt, über Tage und Wochen in ihren Archiven angesammelt.
Aber "euch" mute ich jetzt einfach mal die geballte Ladung zu. Seit ich meine erste gaaanz eigene Nähmaschine (*Feuuude*) von meinem Mann im November 2011 zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, ist halt schon einiges angefallen. Und viele von diesen Schätzchen sind einfach zu schade um sie im Bilderordner "Nähen" verstauben zu lassen, finde ich =)
Also, los gehts!
Aber "euch" mute ich jetzt einfach mal die geballte Ladung zu. Seit ich meine erste gaaanz eigene Nähmaschine (*Feuuude*) von meinem Mann im November 2011 zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, ist halt schon einiges angefallen. Und viele von diesen Schätzchen sind einfach zu schade um sie im Bilderordner "Nähen" verstauben zu lassen, finde ich =)
Also, los gehts!
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| Das war mein ALLERERSTES Kleidungsstück! Babyjäckchen aus der Ottobre 04/2007, Schnittmuster jedoch stark abgewandelt. |
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| Ebenfalls Schnittmuster aus der Ottobre 04/2007. Damals das Wochenbettabschiedsgeschenk für meine schwangere Hebamme! |
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| Der erste Hoodiii in 62 für den kleinen Mann. Schnittmuster ebenfalls Ottobre 04/2007. Halsbündchen jedoch Eigenkreation. |
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| Tripp Trapp Sitzkissenbezug für den Sitzverkleiner. Zur "frei Schnauze" Umsetzung hat mir das Tutorial von http://ruelliswelt.blogspot.de/ geholfen. Dankeee dafür! |
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| Mal eben schnell den Kalender aufhübschen. Eigenkreation und bis heute im Einsatz. |
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| Knisterbuch für den Sohnemann. Mal wieder Eigenkreation und das erste mal Vliesofix für mich entdeckt :) |
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| NACH der ersten Stoff und Stil Bestellung. Ein Stoffhimmel auf Erden! |
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| Babymütze für den Muck...der Frühling 2012 nahte damals schon früher ;) |
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