Wenn die Tage kürzer werden, werden meine Arme immer länger und zwar in Richtung meines Strick- und Häkelutensiliates.
Schon lange habe ich von einer "Stricktonne" geträumt aber im ganzen Internet keine gute Anleitung gefunden. Dann mach ich sie eben selbst.
Grundlage war dieses Tutorial von einem runden Utensilo. Nur damit man das Wendeprinzip der Tonne versteht. Mit Taschenrechner, Zirkel und Co waren dann auch schnell alle Maße berechnet (wann hab ich denn das letzte mal mit Pi gerechnet???)
Und dann kam die Idee aller Ideen. Seit EWIGKEITEN habe ich hier ein handgequiltetes Stück Stoff liegen, einst sollte daraus ein Wandquilt werden, der aber wegen Ermangelung an Zeit nie fertig wurde. Das konnte ich jedoch jetzt gut für meine Tonne gebrauchen. Allein an diesem Stück Stoff ( ca. 45x35cm) habe ich bestimmt 4 Wochen fast jeden Abend gezeichnet, ausgeschnitten, gebügelt und handgequiltet mit einem Quiltrahmen.
Nachdem alle vorhandenen Stricknadeln, Nadelspiele, Rundstricknadeln, Häkelnadeln und weitere Utensilien gezählt waren (sortieren macht ab und an WIRKLICH Sinn) konnte ich die Anzahl der Einschubfächer festlegen. Ebenso die unterschiedliche Länge und Breite. Zudem wollte ich Platz für Zettel haben (Anleitungen usw.)
Damit das ganze auch zum Transport geeignet ist (ja, viele Abende finden noch VOR den Kinderzimmertüren statt ;-)) brauchte ich noch Tragegriffe. Die habe ich mit Ösen und dicker Kordel eingezogen.
Ich muss wirklich sagen, neben meiner "heiligen" Tildapatchworkdecke bisher mein ALLERLIEBSTES Teil !!!
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Montag, 28. Dezember 2015
Mittwoch, 27. März 2013
Nur für mich!
Das war mein Projekt Ende Januar diesen Jahres (hey, wir befinden uns chronologisch schon in diesem Jahr...ihr habt die Aufholjagt fast geschafft *lach*)
Ich wollte gerne einfach mal was NUR FÜR MICH machen. Ich glaub bis auf eine Kalenderhülle war da noch nie etwas. Nunja, das Projekt sollte "Tilda- Patchworkdecke XL" heißen. Sie sollte schön groß zum einmummeln sein, also auch praktikabel, nicht nur zum schön aussehen.
Grob habe ich mich an einer Bettdeckengröße orientiert, also 135x200cm. Und es sollte UNBEDINGT Tilda Stoff sein.
Also, Stoffauswahl: (Hat mich das ausrechnen der Menge Nerven gekostet *hilfe*)
Das sind sie! *hach* Ich find sie immer noch schön!
Jetzt ging es um die Größe der einzelnen Patches. Da ich tagszuvor mir mein erstes Patchworklineal zugelegt hatte, und dieses 15x15cm misst, beschloss ich der Einfachheit halber, die Patches so groß auszuschneiden. Also würde am Ende ein Patch ca. 13,5x13,5cm groß sein. Ich bin froh das ich es so gemacht habe, so war das schneiden der über 120 Patches!!! nicht sooo aufwendig.
Ich hab mich für ein unregelmäßiges Muster entschieden. Also immer wieder gucken, Patches tauschen...Gesamtbild betrachten.... *auuuuaaa mein Rücken*
Und dann NÄHEN, NÄHEN UND NOCH MAL NÄHEN bis die Nadel glüht. Haltet mich für bescheuert, aber es macht süchtig. Um 18.30Uhr haben wir den kleinen Lümmel ins Bett gebracht und dann habe ich den ersten Schnitt gemacht. Dann alles zugeschnitten, das Muster bestimmt, nummeriert, alle Patches mit Zickzack versäubert und schließlich zusammengenäht. Dieses wunderbare 4 teilige Tutorial hat mir dabei geholfen. Dankeee! :)
Ach bei bescheuert waren wir :) Wie gesagt, erster Schnitt 18.30 Uhr, letzte Naht des Tops um 3.15 Uhr.
Und wisst ihr was bei solchen Nähmarathons passiert?
Das:
So, nach weiteren Tagen besorgte ich dann ein Vlies aus 100% Baumwolle und noch einen Stoff für die hintere Seite. Dieser ist ebenfalls ein Baumwollstoff in Creme, welcher eine total schöne Leinenoptik hat. Danke an Milla Mea in Daaden, einen ersten Link dazu findet ihr hier.
Das ist das fertige gute Stück. Auch ich bin mega verlieeebt :)
Ich wollte gerne einfach mal was NUR FÜR MICH machen. Ich glaub bis auf eine Kalenderhülle war da noch nie etwas. Nunja, das Projekt sollte "Tilda- Patchworkdecke XL" heißen. Sie sollte schön groß zum einmummeln sein, also auch praktikabel, nicht nur zum schön aussehen.
Grob habe ich mich an einer Bettdeckengröße orientiert, also 135x200cm. Und es sollte UNBEDINGT Tilda Stoff sein.
Also, Stoffauswahl: (Hat mich das ausrechnen der Menge Nerven gekostet *hilfe*)
Das sind sie! *hach* Ich find sie immer noch schön!
Jetzt ging es um die Größe der einzelnen Patches. Da ich tagszuvor mir mein erstes Patchworklineal zugelegt hatte, und dieses 15x15cm misst, beschloss ich der Einfachheit halber, die Patches so groß auszuschneiden. Also würde am Ende ein Patch ca. 13,5x13,5cm groß sein. Ich bin froh das ich es so gemacht habe, so war das schneiden der über 120 Patches!!! nicht sooo aufwendig.
Ich hab mich für ein unregelmäßiges Muster entschieden. Also immer wieder gucken, Patches tauschen...Gesamtbild betrachten.... *auuuuaaa mein Rücken*
Und dann NÄHEN, NÄHEN UND NOCH MAL NÄHEN bis die Nadel glüht. Haltet mich für bescheuert, aber es macht süchtig. Um 18.30Uhr haben wir den kleinen Lümmel ins Bett gebracht und dann habe ich den ersten Schnitt gemacht. Dann alles zugeschnitten, das Muster bestimmt, nummeriert, alle Patches mit Zickzack versäubert und schließlich zusammengenäht. Dieses wunderbare 4 teilige Tutorial hat mir dabei geholfen. Dankeee! :)
Ach bei bescheuert waren wir :) Wie gesagt, erster Schnitt 18.30 Uhr, letzte Naht des Tops um 3.15 Uhr.
Und wisst ihr was bei solchen Nähmarathons passiert?
Das:
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| Danke Schatz, für dieses Leckere- Nadelkissen- Brot :)))) |
So, nach weiteren Tagen besorgte ich dann ein Vlies aus 100% Baumwolle und noch einen Stoff für die hintere Seite. Dieser ist ebenfalls ein Baumwollstoff in Creme, welcher eine total schöne Leinenoptik hat. Danke an Milla Mea in Daaden, einen ersten Link dazu findet ihr hier.
Das ist das fertige gute Stück. Auch ich bin mega verlieeebt :)
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